Im Gespräch mit Peter Richner schildert Martin Pauli, Global Circular Economy Services Leader beim Beratungsunternehmen Arup, seine Sicht auf Herausforderungen, Chancen und Realitäten der Kreislaufwirtschaft im Bausektor. Sowohl in den Regulatorien als auch in gängigen Geschäftsmodellen sieht er wesentliche Gründe, weshalb sich langfristige Investitionen in kreislauffähige Konzepte bisher noch nicht durchgesetzt haben.
Neu ist das Thema des️ kreislaufgerechten Bauens nicht – bereits vor 8 Jahren hat die NEST-Unit UMAR aufgezeigt, wie ein konkretes Projekt praktisch umsetzbar ist. Dennoch fassen kreislauffähige Konzepte nur langsam Fuss in der Bauwirtschaft. Woran liegt das?
In der aktuellen Folge schildert Martin Pauli, Global Circular Economy Services Leader beim Beratungsunternehmen Arup, seine Sicht auf Herausforderungen, Chancen und Realitäten der Kreislaufwirtschaft im Bausektor. Sowohl in den Regulatorien als auch in gängigen Geschäftsmodellen sieht er wesentliche Gründe, weshalb sich langfristige Investitionen in kreislauffähige Konzepte bisher noch nicht durchgesetzt haben.
Im Gespräch mit Peter Richner gibt er gleichzeitig zu bedenken: «Es handelt sich hier um ein etabliertes Gesamtsystem, das verschiedene Wirtschaftszweige, Investoren und Gesetzgeber beinhaltet. Dies alles umzustellen funktioniert nicht von heute auf morgen. Es braucht etwas Zeit und die Einsicht, dass auch schon partielle Massnahmen wertvoll sind und nicht immer alles zu 100 Prozent kreislaufgerecht umgesetzt sein muss.»